Perfect Match: Budapester mit passendem Gürtel

Ab sofort bekommen Sie bei uns feine Gürtel: handgefertigte Unikate, die nach Ihren Maßen und Wünschen passend zum Schuh gefertigt werden. Beispiel: der Gürtel mit Lyra-Lochung zum Budapester-Schuh, alles aus feinstem Tannery D’Annonay-Leder. Für kurze Zeit bieten wir Ihnen diese stilvolle Kombination mit attraktivem Preisvorteil an. Mehr unter Telefon 04321/448 39.

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Erfahrung und sichere Hand: unsere Schäftemacherin

Seit 23 Jahren arbeitet Julianna Luka als Schäftemacherin für unsere Manufaktur. Ein traditionsreiches Handwerk, das ein gutes Auge, sichere Hände und viel Erfahrung verlangt, damit aus feinem Boxcalf, Cardovan oder Büffelleder der perfekte Schuhschaft wird. Julianna Luka hütet unsere wertvollen Schablonen, mit denen die Schaftteile zugeschnitten werden, schärft Nahtkanten aus und stanzt die Lochverzierungen für Brogues oder Budapester. Letzter Arbeitsschritt ist das Steppen: Alle Teile des Oberleders werden mit Futterleder zum fertigen Schaft des Maßschuhs vernäht.

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Traditionsreiches Handwerk: Ausschärfen der Lederkanten, Stanzen von Lochverzierungen

Jetzt auch in dunklem Marron: Tannery D’Annonay-Leder

DerbyGerade sind fünf Häute aus Frankreich eingetroffen: dunkles, marronfarbenes Boxcalf-Leder von Tannery D’Annonay. Kaum zu übertreffen. Erster Einsatz: eine Derby-Stiefelette mit doppelter Sohle. Das Ergebnis begeistert uns ebenso wie den neuen Eigner.

 

Derbystiefelette in marronfarbenem Boxcalf

Back to the Roots: der neue Norweger-Leisten

Bei der Suche nach der idealen Form eines „Norwegers“ diente uns ein Harai-Leisten aus den fünfziger Jahren als Sprungbrett für Versuche und Modifikationen. Das Ergebnis begeistert unsere Kunden. Die ausgewogenen, leicht asymetrische Linien betonen den besonderen Charakter des skandinavischen Schuhklassikers. Der Norweger war ursprünglich ein Arbeitsschuh der norwegischen Fischer. Typisch sind seine markanten, sichtbaren Schaftkanten und die sogenannte Norwegernaht in der Schuhspitze. Unser erster Schuh vom neuen Leisten ist nicht nur see- und wetterfest – er sorgt auch in der Großstadt für guten Stand. Robustes, schwarzes Scotchgrain-Leder mit kräftiger Allwettersohle.

Norweger Norweger-Vibram

 

Norweger: alter Leisten, neue Schuhe

Ein Budapester aus „Tannery D’Annonay“

anprobe2Erste Schuhe aus dem neuen Boxcalf-Leder von Tannery D‘ Annonay: Unser Budapester-Modell „Nr. 2“ in Dark-Tan-Finish mit naturausgeputzter Sohle. Das Schaftleder der französischen Gerberei begeistert alle in der Manufaktur mit seiner lebendigen, tiefen Farbe und seinem edlen Glanz. Ein großartiges Material für alle Budapester, Derbys oder Oxfords. Die gute Nachricht: Wir haben noch Leder für das eine oder andere Paar.

Budapester „Nr. 2“ in Dark-Tan-Finish

Welches Leder eignet sich für Maßschuhe?

Es gibt eine große Auswahl geeigneter Leder für Ihre Maßschuhe – von Büffel, Pferd und Ziege bis hin zu Exoten wie Eidechse, Krokodil oder Strauß. Das mit Abstand beliebteste und vielseitigste Schaftleder ist Boxcalf. Vollkommen zu Recht: Das feine Kalbsleder glänzt mit ausgezeichneten Eigenschaften. Es ist enorm reißfest (chromgegerbtes Boxcalf ist bis 600 kg pro Quadratzentimeter belastbar) und strapazierfähig, hautverträglich und atmungsaktiv. Boxcalf lässt sich hervorragend schneiden, auszacken, steppen, zwicken und polieren. Seine feine Oberfläche eignet sich für alle Schuhmodelle und Stile – vom rustikalen Brogue bis zum hochglänzenden Oxford. Ein wichtiges Qualitätskriterium ist für uns die Färbung: Sie darf nicht „geschlossen“ sein. Hat die Haut jene offene Tiefe mit natürlich-eleganter Schattierung, wird die Optik des Schafts erstklassig sein. Auch für Brand-, Zwischen- und Laufsohlen sowie Absätze verwenden wir nur die beste Qualität: Vacheleder (frz. vache „Kuh“) aus traditioneller Eichenloh- Grubengerbung – eine besonders hochwertige, wasserfeste und haltbare Basis für Ihre Maßschuhe.

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Im Lederlager der Manufaktur

Verändern Sich meine Füße im Laufe der Jahre?

Unsere Füße können sich mit zunehmendem Alter verändern. Das Körpergewicht drückt permanent auf Fersenbein und Längsgewölbe. Nimmt die Muskelkraft im Fuß ab, fällt er ein, wird breiter und länger. Ein anfangs optimal passender Schuh könnte so mit den Jahren tatsächlich unbequemer werden. Ein Harai-Maßschuh lässt sich in solchen Fällen anpassen: Ein stärker betontes Fußbett stützt gezielt das Längsgewölbe, ein partiell leicht geweiteter Schaft gibt dem Fuß mehr Raum. Einer Veränderung des Fußes lässt sich jedoch vorbeugen. Meine Empfehlung: Trainieren Sie die Muskeln im Fuß regelmäßig. Laufen Sie so oft es geht barfuß – im Garten oder im Haus. Eine kleine, wirksame Übung: Greifen Sie mit den Zehen einen am Boden liegenden Bleistift. Tun Sie dies nach Möglichkeit auch im Büro. Besonders effektiv sind Strandspaziergänge mit bloßen Füßen im weichen Dünensand: Sie stärken die wichtigen Muskelgruppen im Fuß – und das Wohlbefinden.

Leistenkorrektur

Maßarbeit am Leisten: Meister Martin Harai und Auszubildende Frederike Holzberger haben einen Kunden neu vermessen. Hat sich sein Fuß im Laufe der Zeit verändert, wird der Leisten korrigiert.

Neu im Angebot: „1954 Ungarn“

Ungarn2Unseren legendären Fußballklassiker aus dem WM-Jahr 1954 gibt es jetzt auch als Modell „1954 Ungarn“. Die Besonderheit: Diese Variante wird über einen Budapester Leisten gezwickt. Seine typisch aufgewölbte Schuhspitze macht diesen „1954“ besonders bequem und gibt ihm eine schöne, sportlich-lässige Optik. Erste Wahl in Sachen Leder: edles, samtweiches Nubuk – ob in dunklem Braun oder, wie hier gezeigt, in Muskat.

Muskatfarbenes Nubuk: „1954 Ungarn“

Edition „1954“ – Sportlegende nach Maß

Nicht nur für Fußballfans: sportlich-elegante Boots im Look des WM-Klassikers von 1954. Unser neues Modell „1954“ orientiert sich an Schuhen, die die Spieler im “Wunder-von-Bern”-Jahr getragen haben. Links der originale Stollenschuh, 1954 von meinem Vater Julius Harai maßgefertigt, rechts die Neuauflage von 2013: ein wunderschöner, lässiger Boot aus Veloursleder. Statt Stollen gibt’s heute Sohlen aus allerbestem Altgrubengerberleder. Perfekt für gelungenes Teamspiel im Büro oder beim Public Viewing. Die Leistenform und der markant zur Ferse abgeschrägte Schaft sind stilvolle Referenzen an den WM-Klassiker von 1954. Ein toller sportlicher Boot zu Chinos oder Jeans. Der Editionsschuh wird – ganz wie das Original von 1954 – nach persönlichen Maßen und allen Regeln ungarischer Schuhmacherkunst in Neumünster handgefertigt. Die individuelle Fertigung mit über tausend Handgriffen dauert vom Maßnehmen bis zur Anprobe rund zwei Monate. Den „1954“ gibt es in neun wunderschönen Velourstönen zum Editionspreis. Fragen Sie uns nach dem „1954er“.

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Original und Hommage: der Fußballschuh von Julius Harai aus dem WM-Jahr 1954 seine Neuauflage von 2013 (r.)

Wie werden Füße richtig vermessen?

Jeder Maßtermin beginnt traditionell mit einem Kniefall: Mit Papier und Bleistift nehme ich Ihre Fußumrisse. Entlang der Konturen werden die Fußumfänge vermerkt: Kleiner Zeh, Ballen, Spann und Ferse sind typische Messpunkte fürs Schuhmachermaßband. Bei Fehlstellungen braucht es Spannzwischenmaße, um die Form optimal zu erfassen. Jetzt folgen noch das Abtasten der Füße, Abdrücke in Trittschaum und Blaupausen der Fußsohlen. Fertig. Mehr als diese klassischen Techniken braucht es nicht. High-Tech-Scanner wären nur scheinbar überlegen. Das Geheimnis eines geeigneten Maßleistens liegt nicht in bloßer Präzision – eine 1:1-Kopie des Fußes wäre gänzlich unbrauchbar –, sondern im Wissen um Motorik und Material. Beim Maßnehmen übersetze ich die Fußform in Leder und Zwirn, Ästhetik und Wohlgefühl. Meine Empfehlung: Wir sollten Ihre Füße alle zwei bis drei Jahre neu vermessen, um auf eventuelle Veränderungen reagieren zu können.

 

massnehmen dokumente

 Maßarbeit: Fußumriß auf Papier zeichnen, Fußdokumente